Direkt zum Inhalt
Brandenburg
Menü

Grundseminar

Grundwissen für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Vom 14. – 15. Oktober eigneten sich Frauen und Männer aus zwei Bundesländern Grundwissen über die Arbeit des WEISSEN RINGS an, um in Zukunft als ehrenamtliche Mitarbeiter Menschen zu helfen, die unverschuldet in Not geraten sind, weil sie Opfer einer Straftat wurden.

Nachdem die Teilnehmenden sowohl von der Seminarleiterin als auch von der Landesvorsitzenden, Barbara Richstein, herzlich begrüßt wurden, startete das Seminar unkonventionell mit einer herausfordernden Aufgabe: Die Teilnehmer, die sich größtenteils nicht kannten, sollten gemeinsam einen Turm bauen. Das lockerte die Atmosphäre gleich am Anfang des Seminars unwahrscheinlich auf. Um sich kennenzulernen, tauschten sich jeweils zwei Teilnehmer über Beruf, Familie, Hobbies etc. aus und erzählten dem anderen, was sie sich von der ehrenamtlichen Tätigkeit beim WEISSEN RING versprechen bzw. was der Verein durch ihre Mitarbeit gewinnen würde. Im Anschluss stellten sie ihren Nachbarn der Gruppe vor.

Die Gruppe versucht gemeinsam, einen Turm zu bauen, was sich schwieriger gestaltet, als man zuerst denkt.

Das Thema Kommunikation wird praktisch: Jemand einen Gegenstand beschreiben, ohne dass man die Person sieht. 

Die Referenten, Marco Mette und Lothar Pohle, freuten sich über junge und ältere wissbegierige Zuhörer, die größtenteils aus unserem Bundesland und zwei aus Schleswig-Holstein kamen. Damit sich das vermittelte Wissen besser im Gedächtnis verankert, wurde das Gelernte in kleineren Gruppen vertieft. Inhaltlich ging es um die Voraussetzungen und die Formen der Hilfen in unserem Verein. Judith Kunz als Psychologin gab eine Einführung in die Psychotraumatologie von Betroffenen und die Psychohygiene für die Ehrenamtlichen.

 

Gruppenarbeit mit Lothar Pohle, Referent (links).

In Zweier- oder Dreiergruppen wird die Theorie in die Praxis umgesetzt.

Ein hoher Anspruch an Wissensvermittlung für bestens ausgebildete Mitarbeitende

Beim gemeinsamen Abendessen gab es viele interessante Gespräche. Während der Mahlzeiten und in den Pausen nutzten die Teilnehmenden gern das Angebot der Referenten, persönliche Fragen zu besprechen und Wissen praktisch anzuwenden.

Am Sonntag ging es mit dem straffen Programm weiter. In der Abschlussrunde gab es viel Lob für die Verantwortlichen für ein interessantes Darbieten der Lerninhalte mit vielen praktischen Übungen.

Präsentation der Bearbeitung von fiktiven Opferfällen in der Gruppe.

Judith Kunz, Kinder- und Jugendpsychologin, vermittelt den Seminarteilnehmern u.a. wie es Opfern nach einer Straftat gehen kann.

Referent Maro Mette erläutert u. a. das Strafverahren: den Ablauf, die Opferrechte und die Opferpflichten. FOTOS: WEISSER RING

0